Was ist Leichte Sprache?

Entwickelt wurde das Konzept der Leichten Sprache für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, denn Information soll für alle zugänglich sein. Einige Regeln der Leichten Sprache: In jedem Satz steckt nur ein Gedanke. Kein Konjunktiv, kein Genitiv, kaum Passiv. Klingt kompliziert? Die Textbeispiele auf dieser Seite zeigen, wie Leichte Sprache funktioniert. Ausführliche Infos finden Sie in diesem Artikel von Georg Wimmer.

 

Textbeispiel: Gruppenregeln in Leichter Sprache
Textbeispiel: Menschenrechte in Leichter Sprache
Textbeispiel: Salzburger Landtag in Leichter Sprache

Sprachniveaus

Zur Festlegung der Sprachkompetenz hat der Europarat einen Maßstab geschaffen: den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Demnach gibt es sechs unterschiedliche Niveaus. Die meisten Übersetzungen in Leichte Sprache erfolgen auf die Niveaus A2 und B1.

 

A1 und A2:  Verständigung auf einem niedrigen Niveau ist möglich. Sehr einfache Texte werden verstanden.

B1 und B2: Der Leser und die Leserin können alltägliche Texte lesen und verstehen. B1 verstehen rund 80 Prozent der Bevölkerung.

C1 und C2: Kommunikation auf Hochschul-Niveau. C1 und C2 verstehen nur rund zehn Prozent der Bevölkerung.

Materialien

Mit Jänner 2016 trat in Österreich das Behinderten-Gleichstellungsgesetz in Kraft. Damit soll nicht nur Barrierefreiheit in Gebäuden und im öffentlichen Raum erreicht werden. Barrierefreiheit betrifft ebenso den Bereich Information.

Als barrierefrei gelten Informationsquellen dann, wenn sie für alle Menschen ohne besondere Erschwernis und ohne fremde Hilfe zugänglich sind. Die Sensibilität für Sprachbarrieren ist hier besonders wichtig. Beispiele für die erfolgreiche Anwendung von Leichter Sprache gibt es viele.

 

Bücher in Leichter Sprache

Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache

Kurier in Einfacher Sprache

Mag. Georg Wimmer
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